Einen sehr interessanten Beitrag über das link-Element hat Tom Stich zusammengestellt. Überhaupt finde ich dieses Element (das übrigens auch auf normalen Links mittels des Attributes rel oder rev funktioniert) sehr sinnvoll - so macht semantisches Webdesign richtig Spaß (hier ist nicht das semantische Web von Tom-Berners Lee gemeint). Aber das Beste ist, dass man die Standardfeatures ziemlich leicht ergänzen kann und es gibt auch schon alle möglichen sogenannten “Profile” für das link-Tag, z.B: XFN.
Wer sich jetzt frägt was um Himmels willen man mit diesen Tags bewirken kann, tut das sicher nicht zu unrecht. Normalerweise verwendete man das link-Tag ja nur zum Einbinden von Stylesheets. Es kann aber viel mehr, z.B. große Dokumente gliedern, und überhaupt die Navigation vereinfachen. Aber es gibt einen Nachteil: Der Browser muss das Ganze unterstützen. Der Internet Explorer tut das natürlich nicht, aber auch Mozilla Firefox kennt dieses nützliche Feature nicht - dazu braucht es schon einer Erweiterung: die LinkToolbar. Einzig die Mozilla Suite und Opera (bei Safari, Konqueror etc. bin ich mir nicht sicher) unterstützen dieses Tag bzw. die dazugehörigen Attribute (rel und rev) von Haus aus. Von Hand aktivieren muss man sie aber trotzdem.
Aber es gibt durchaus schon große Webseiten die diese Funktion, die es schon in den Anfangstagen von HTML gab (!), unterstützen - prominentestes Beispiel ist hier sicherlich das Nachrichtenmagazin stern.
Auch wenn diese Tags noch nicht so weit verbreitet sind kann man mit der Erweiterung schon etwas anfangen. Sie durchsucht die gerade geladene Webseite nämlich auf so Wörtchen wie “next”, “previous” oder Zeichen wie > oder < die auf seitenweise Navigation hindeuten. Das funktioniert erstaunlich gut - durch Google-Suchergebnisse kommt man so blitzschnell.
Comments
Eine wirklich schöne Funktion. Bleibt nur zu hoffen, dass das link Attribut auch in den anderen Browsern demnächst unterstützt wird.