Irgendwie ist das sehr seltsam mit Google. (Wer’s noch nicht kennt, am besten vor dem Lesen dieses Beitrags einen kleinen Film dazu anschauen.)
Google ist toll. Die Suchengine gehört immer noch zu einer der besten - trotz Spam und dergleichen, den das Problem haben die anderen (inzwischen) auch. Gmail ist auch irgendwie ziemlich cool, das Web-Interface gefällt mir da ziemlich gut und POP/SMTP gibt es inzwischen ja auch dazu. Und mehr als 2 GB Speicher. Google Maps ist schön, weil es ohne Flash/Java auskommt und relativ schnell ist. Google Suggest wird es hoffentlich bald in allen Sprachen standardmäßig geben. Die Google Groups werden auch sehr häufig benutzt und können einen Newsreader im Prinzip ersetzen. Google News ist schlichtweg genial - auch wenn es davon (noch?) keinen RSS-Feed gibt. Aber auch Aktionen wie der “Code of Summer” machen Google sympathisch. Außerdem bietet Google “Picasa” kostenlos an, ein wirklich einfach zu bedienendes Tool zur Bildverwaltung.
Andererseits finde ich es aber schon irgendwie beklemmend, wie viel Einfluss Google auf das Internet hat. Google hat Blogger.com gekauft. Google hat Keyhole (Satellitendaten), aber was will Google damit anfangen? Google kann über ihre Algorithmen (oder auch per Hand?) entscheiden, welche News wir auf Google News sehen. Google kann unsere E-Mails lesen bzw. automatisch analysieren lassen. Über die Google Desktop Search könnte Google sogar bequem auf die Festplatte zugreifen.
Momentan überwiegt für mich noch das positive, aber wenn man sich den Flash-Film anschaut, wird einem schon etwas gruselig ;-)


