Category: Weblog

Website-Öffnungszeiten

Sebastian Gruber hat mich am Wochenende auf die Website der Firma Elsner + Flake aufmerksam gemacht. An sich ist an der Website ja nichts besonderes zu erkennen, nur: sie wird (oder vielmehr wurde) nachts abgeschaltet. Da die Firma gestern zufälligerweise ihre Praxis geändert hat, kann man die Fehlerseiten nur noch im Google-Cacheleider nicht mehr im Google-Cache und auch nicht bei archive.org sehen:

Aus Sicherheitsgründen ist diese Seite zur Zeit nicht verfügbar. Die Seite ist wochentags von 9 bis 17 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichbar. Bitte wenden Sie sich in dringenden Fällen per email an info@elsner-flake.com.

Ich habe daraufhin eine E-Mail an diese Schriftschmiede geschickt mit der Bitte, mir doch die Gründe für diese doch recht seltsam anmutende Vorgehensweise mitzuteilen. Folgende E-Mail kam zurück:

Sehr geehrter Herr Käfer,

Gern möchte ich Ihnen die Gründe erklaren. Bitte rufen Sie mich an.

Ich schalte die Webseite jetzt wieder ein.

Mit freundlichen Grüßen
Veronika Elsner

Heute morgen habe ich dann auch mal bei Veronika Elsner angerufen. Sie hat mir erzählt, dass sie vor einiger Zeit (ausschließlich) nachts und am Wochenende sehr viele Bestellungen mit gestohlenen Kreditkartendaten bekamen. Natürlich wollten die betroffenen Kreditkarteninhaber den Kauf rückabwickeln. Materieller Schaden ist ja keiner entstanden, die Lizenzen für die bestellten Schriften wurden einfach ungültig. Allerdings wurden 40 Euro Rückerstattungsgebühr für Elsner + Flake fällig. Und auf diesen Gebühren sind sie sitzen geblieben.

Seit gestern vormittag ist aber eine neue Version der Website online. Frau Elsner erklärte mir, dass der HTML-Shop ab jetzt rund um die Uhr online ist (wie das mit den Bestellungen mit gestohlenen Kreditkarten jetzt läuft erklärte sie mir allerdings nicht), der Flash-Shop aus irgendeinem Grund aber weiterhin nur tagsüber verfügbar sein soll. Das klappte allerdings in einem kurzen Test nicht, der Flash-Shop war bei mir auch noch nach 17 Uhr zu erreichen.

Google Mail und die deutsche Grammatik

Lange hat es gedauert, bis Google in ihrem Maildienst “Google Mail” in der Konversationsansicht “Mich” durch “Ich” ersetzte. Bisher hatte “mich” an Konversationen teilgenommen, jetzt nehme “ich” an Konversationen teil. Allerdings hat Google das wieder nur halbherzig umgesetzt. Jetzt heißt es nämlich im Kopf jeder persönlich adressierten E-Mail: “ an Ich”. Hier wäre “mich” korrekt. Anscheinend hat Google aber bei der Implementierung nicht an Internationalisierung gedacht und generall für das englische “me” nur eine Übersetzungsmöglichkeit vorgeschlagen.

Papageien und Passwörter

Ich frage mich gerade, aus welchem Grund Google in seinem Hilfetext zu sicheren Passwörtern schreibt (unterster Absatz), dass man sein Passwort (u.a.) nicht seinem Papagei erzählen soll. Ist wohl schonmal vorkommen, dass der Papagei sehr geschwätzig war? :D

Der Forenblogger

Vielleicht ist einigen schon das neue Icon in meiner Blogroll aufgefallen, das mit der grünen Sprechblase ganz unten. Und im “Forenblogger” bin ich Co-Autor und habe vorhin meinen ersten Beitrag gepostet :)

Und falls ihr auch Forenbetreiber seid und von euren täglichen Erfahrung oder allgemeinen Entwicklungen berichten wollt - einfach an wurstbrot wenden (Kontaktdaten gibt’s im Impressum des Blogs).

Imprint

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Konstantin Käfer
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91438 Bad Windsheim
Germany

E-Mail: kkaefer@gmail.com

ICQ: 273 210 986

Skype: kkaefer

Mobil: +49 (160) 93 89 29 11 (please don’t use this for any inquiries)

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Barrierefreies Internet

Nachdem CSS-Technik-News darüber berichtet hat, habe ich mir beim Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung die DVD “Barrierefreies Internet” bestellt. Im wesentlichen ist es eine Reportage über Geräte, die behinderte Menschen benutzen können, um an Informationen im Internet heranzukommen. Es werden diverse Techniken beschrieben, im Wesentlichen Eingabegeräte, die eine Maus oder Tastatur ersetzen können und Ausgabegeräte wie eine sehr starke Bildschirmvergrößerung, die Braillezeile und ein Screenreader. Allerdings - und das ist eigentlich, was ich mir von der DVD erhofft hatte - finden sich kaum konkrete Vorschläge, wie man eine Internetseite zugänglicher gestaltet. Hauptsächlich kommen Ratschläge wie “weniger Werbung”, “keine Popups” und “geringere Ladezeiten”. Kaum einer von den Behinderten, die interviewt werden äußert sich irgendwie in Richtung Seitenaufbau, zerfledderte Tabellen und undurchsichtige Strukturen. Der einzige halbwegs brauchbare Hinweis ist der, Seiten mit hohem Kontrast zu gestalten.

Insgesamt gibt die DVD einen ganz guten Überblick über die gebräuchlichsten Hilfsmittel für behinderte Menschen (damit sind nicht nur Sehbehinderte gemeint sondern z.B. auch Grobmotoriker), schweigt sich über konkrete Hinweise zur Optimierung aber aus.