Mathias Bank macht sich drüben im Forenblogger Gedanken über Spenden und bezahlte Dienste. Und ich stimme ihm zu. Auch ich kann immer weniger mit PayPal anfangen. Erstens sind die Gebühren teilweise schon recht hoch, andererseits hört man aber eben auch immer wieder von Accounts, die einfach eingefroren wurden. Ich kann verstehen, dass PayPal aufpassen muss, wo die Gelder rumfließen und dass sie vorsichtshalber mal einen Account schließen. Aber dann sollten sie sich auch ernsthaft damit auseinander setzen um das Problem zu beheben.
Ich finde es irgendwie schade, dass sich kein vernünftiges Micropayment-System etabliert hat. An sich wäre PayPal vom System her ja nicht schlecht, aber es gibt ja wie gesagt andere Probleme damit. Bleibt noch moneybookers. Über das habe ich bisher kaum Negatives gehört. Aber auch wenig positives.
In Deutschland ist es mit Micropayment-Systemen ja so eine Sache. Die GeldKarte setzt sich ja auch nur sehr schleppend durch (was sich nächstes Jahr wohl wegen den Zigarettenautomaten ändern wird) und auch sonst bezahlen Deutsche lieber mit Barem. Eigentlich in allen anderen Ländern in denen ich bisher war zahlen sehr viele Leute lieber mit Schecks, Kreditkarten oder sonstigen elektronischen Zahlungsmitteln. Wenn man denen einen etwas größeren Schein bringt, wird man erstmal groß angesehen.

