Category: Links

Creole

Creole

Creole ist ein Database Abstraction Layer. Aber Creole ist anders als andere DBALs. Creole ist schnell. Sehr schnell. Und objektorientiert. Und Creole ist extra für PHP 5 programmiert und nutzt die ganzen Vorteile von PHP 5 aus. Kurz und gut, Creole ist wirklich empfehlenswert.

Andere Abstraktionsschichten wie Pear:DB, Pear:MDB etc. sind oft recht schwerfällig in der Anwendung. AdoDB ist zwar auch recht nett, hat aber Features für wirklich alles und jedes. Auch für Features, die nur eine einzige Datenbank unterstützt. Das finde ich etwas übertrieben, denn der Sinn eines DBALs ist für mich die möglichst große Kompatibilität mit verschiedenen Datenbanken. Creole unterstützt MySQL, PostgreSQL, SQLite, MS SQL Server und bald auch Oracle. Also alle wichtigen Datenbanksysteme.

Creole hat auch ein recht interessantes Sicherheitssystem. Wenn man das nutzt, gehören SQL-Injections der Vergangenheit an, da man für jedes Feld definieren kann, welchen Datentyp es besitzt. Außerdem werden alle von Nutzern übermittelten Daten automatisch maskiert so dass keine SQL-Anweisungen untergangen werden können.

Das Creole wirklich solide ist, kann man bereits am Quellcode erkennen. Der Code ist wirklich extrem gut und ausführlich kommentiert. So einen schönen Code sieht man wirklich selten.

Reguläre Ausdrücke und ApacheMon

Heute gibt’s zwei tolle Linktipps:

  • Ein sehr ausführliches und gut geschriebenes Tutorial für reguläre Ausdrücke findet sich auf regular-expressions.info

  • ApacheMon geht sehr viel weiter als das Programm, das bei Apache 2.0 dabei ist und erlaubt schnelle Änderungen an den Konfigurationsdateien und bequemen Zugriff auf andere Apache-Tools. Mit einem Doppelklick auf das Icon bekommt man sogar direkt eine Konsole im Apache-Stammverzeichnis präsentiert.

Error 404 mal anders

Auf http://www.plinko.net/404/ gibts viele Infos über den Error 404. Auch einige interessante Beispielseiten kann man sich da ansehen und kopieren. Besonders gut gefällt mir dieser Text.

Das Link-Attribut

Einen sehr interessanten Beitrag über das link-Element hat Tom Stich zusammengestellt. Überhaupt finde ich dieses Element (das übrigens auch auf normalen Links mittels des Attributes rel oder rev funktioniert) sehr sinnvoll - so macht semantisches Webdesign richtig Spaß (hier ist nicht das semantische Web von Tom-Berners Lee gemeint). Aber das Beste ist, dass man die Standardfeatures ziemlich leicht ergänzen kann und es gibt auch schon alle möglichen sogenannten “Profile” für das link-Tag, z.B: XFN.

Wer sich jetzt frägt was um Himmels willen man mit diesen Tags bewirken kann, tut das sicher nicht zu unrecht. Normalerweise verwendete man das link-Tag ja nur zum Einbinden von Stylesheets. Es kann aber viel mehr, z.B. große Dokumente gliedern, und überhaupt die Navigation vereinfachen. Aber es gibt einen Nachteil: Der Browser muss das Ganze unterstützen. Der Internet Explorer tut das natürlich nicht, aber auch Mozilla Firefox kennt dieses nützliche Feature nicht - dazu braucht es schon einer Erweiterung: die LinkToolbar. Einzig die Mozilla Suite und Opera (bei Safari, Konqueror etc. bin ich mir nicht sicher) unterstützen dieses Tag bzw. die dazugehörigen Attribute (rel und rev) von Haus aus. Von Hand aktivieren muss man sie aber trotzdem.

Aber es gibt durchaus schon große Webseiten die diese Funktion, die es schon in den Anfangstagen von HTML gab (!), unterstützen - prominentestes Beispiel ist hier sicherlich das Nachrichtenmagazin stern.

Auch wenn diese Tags noch nicht so weit verbreitet sind kann man mit der Erweiterung schon etwas anfangen. Sie durchsucht die gerade geladene Webseite nämlich auf so Wörtchen wie “next”, “previous” oder Zeichen wie > oder < die auf seitenweise Navigation hindeuten. Das funktioniert erstaunlich gut - durch Google-Suchergebnisse kommt man so blitzschnell.

Microsoft Typography

Surftipp: Microsoft Typography

Microsoft bietet hier einige interessante Sachen rund um Typographie, Schriftarten, True- und OpenType und auch größtenteils brauchbare Linklisten rund um das Thema an. Wer genauer sucht, findet sogar Software um Schriften zu manipulieren oder auch um noch die letzten Details aus Schriftdateien rauszuquetschen. Man kann auch Nachschauen, welche Schriftarten bei welchem Produkt (z.B. Windows) dabei sind. Auch sonst zeigt sich die Seite Microsoft-untypisch und listet sogar alle Default-Fonts von Mac OS X